Alle Kurse sind individuell bei Ihnen am Hof buchbar:
Haben Sie Interesse, einen Horsemanship-Kurs oder einen Workshop mit einem bestimmten Schwerpunkt bei Ihnen zuhause oder auf einer nahen Trainingsstätte stattfinden zu lassen, komme ich auch sehr gerne zu Ihnen.
Über Termine, Kosten und Rahmenbedingungen sollten wir uns persönlich unterhalten
(Telefon 0171/6380389 oder info@silversand-ranch.de)
Den Organisatoren unserer Kurse bieten wir übrigens besondere Konditionen für die Bemühungen.

Termine und Preise auf Anfrage.

Die Kurse

Silversand Horsemanship in Wald und Flur

"Piaffen für Buschreiter"
Wer wünscht sich nicht, mit seinem Pferd sicher im Gelände zu reiten, Furten zu durchqueren und gelassen an flatternden Plastikplanen und ratternden Traktoren vorbeizureiten? Und dabei die Kommunikation mit dem Pferd und die Hilfengebung stetig zu verbessern.
Mit „NHS in Wald und Flur“ zeigt der Pferdertrainer Markus Schönhoff den Kursteilnehmern, dass dies kein Traum bleiben muss. Neben der Schulung des Reitens am losen Zügel wird Trittsicherheit und ein Gefühl für den Blick des Pferdes vermittelt. Durch phantasievollen, spielerischen Umgang mit dem Pferd und abwechslungsreichen Übungen im Gelände entsteht so eine vertrauensvolle Pferde-Mensch-Beziehung. Fortgeschrittene Reiter mit eigenem Pferd lernen darüber hinaus u.a. die artgerechte Pferdeversorgung auf Wanderritten, den Umgang mit Karte und Kompass, Erste Hilfe beim Pferd, Umgang mit Packpferden und das Arrangieren mit den Widrigkeiten der Natur. Grundlagen im Silversand Horsemanship werden vorausgesetzt.

Silversand Horsemanship – Grundlagen I
Dieser Kurs ist speziell für Reiter entwickelt, die noch keine Kenntnisse in Silversand Horsemanship (NHS) haben, aber dennoch ihre Fertigkeiten im Umgang mit dem Pferd auf kommunikative Weise verfeinern möchten. Auch Pferdebesitzer, die das ein oder andere Problem im täglichen Umgang mit ihrem Vierbeiner haben, werden neue Ansätze zum Lösen der Schwierigkeiten finden. Die Pferde sollten bereits eine Grundausbildung haben und sich reiten lassen. (Ist das nicht der Fall, ist unser „Jungpferdetraining“ der richtige Kurs – siehe unten.)
Durch vielfältige Bodenarbeit werden wir im Basiskurs I die Philosophie des Silversand Horsemanships erfahren. Viele neue Wege, ein wenig Umdenken sowie spezielle Techniken im Umgang mit dem Pferd werden hier vermittelt. Je nach Aufnahmefähigkeit von Pferd und Reiter beschäftigen wir uns mit folgenden Themen:

Kontaktaufnahme:
Distanz & Nähe, Ruhe und still stehen, Gewöhnung an Seil, Halfter und Stecken sowie andere Arbeitsutensilien.

Am Boden:
Pferd folgt einem Gefühl / Weichen auf Körperkontakt; Pferd folgt einem Vorschlag / Weichen auf Körpersprache; einfache Longiertechniken mit unterschiedlichen Seillängen aus verschiedenen Führpositionen; Annäherung an Hindernisse und Engpässe; Hufe geben und Aufsteigübungen; Zügelvorbereitenden Übungen.

Im Sattel:
Kontrolliertes Reiten mit einem Zügel; kommunikatives Reiten mit zwei Zügeln; auf die Bodenarbeit aufgebaute Hilfengebung für Richtungs- und Geschwindigkeitsänderungen; Kontrolle der Hinterhand.

Theorie:
In unseren Kursen beschäftigen wir uns auch theoretisch mit dem Pferd. In einer einleitenden Kennenlernrunde gibt es die Möglichkeit, die eigenen Pferd-Mensch-Probleme darzustellen. Hier können wir oft schon individuelle Ansätze für die späteren praktischen Ausführungen ableiten.


 

                                                                                     Silversand Horsemanship – Grundlagen II
Hier sind vor allem Reiter und Pferdebesitzer angesprochen, die schon Vorkenntnisse im NHS haben. Egal, ob ihr bei uns oder Kollegen gelernt habt, eure Pferde sollten mit den im Kurs NHS-Grundlagen I-Kurs beschriebenen Ausbildungsstoff halbwegs vertraut sein – auch wenn vielleicht noch nicht alles perfekt klappt. Wir verfeinern die erlernte Bodenarbeit, fangen an zu gymnastizieren und werden vermehrt auf dem Pferd agieren.

Am Boden:
Logiertechniken: erstes Biegen und Gymnastizieren bis hin zu Übungen auf verschiedenen Hufschlägen; erste Seitengänge; erste Übungen in der „Freien Arbeit“ (Liberty); eventuell Verladetraining.

Im Sattel:
Verfeinerte Zügel- und Körperhilfen für das Reiten; welcher Zügel in welcher Position bewirkt was?; Reiten mit einem sowie zwei Zügeln im Zusammenspiel mit Gewichts- und Schenkelhilfen.

Egal, ob ihr in Richtung Dressur, Western oder eine andere Reitweise tendiert, hier legen wir den Grundstein für ein erfolgreiches Miteinander. Erste Schritte im Biegen und Dehnen erhöhen dabei die Rittigkeit der Pferde.

                                                                                     NHS Advanced – Vom Knotenhalfter zu Trense
In erster Linie geht es um die Verfeinerung des bereits Erlernten. Die Übungen beziehen sich nun sehr individuell auf das jeweilige Pferd-Reiter-Paar. Viele Übungen auf verschiedenen Hufschlägen, einige Tipps zur Geschwindigkeitskontrolle sowie das Kommunizieren aus den verschiedensten Positionen heraus, sind die Schwerpunkte in der Bodenarbeit. Deren Elemente finden sich später im Sattel wieder. Der Übergang vom Knotenhalfter zur Trense sowie das Verfeinern der Freiheitsarbeit werden ebenso vermittelt. Freizeitreiter, die viel mit Knotenhalfter unterwegs sind, ihr Pferd in dessen Möglichkeiten aber trotzdem umfassend fördern möchten, sind hier besonders angesprochen. Altklassische Grundsätze zur Gesunderhaltung unserer tierischen Partner gelten auch heute noch. Egal, welchen Ausbildungsstand ihr habt oder anstrebt, das Pferd sollte so bewegt werden, das es sich nicht in Rücken, Genick oder Beinen schadet. Daher ist es uns wichtig, schon frühzeitig mit entsprechenden Techniken und Übungen den gesunden Muskelaufbau des Pferdes zu fördern.

Jungpferdetraining
Wohl jeder Reiter träumt davon, sein eigenes junges Pferd zu trainieren. Aber gerade die ersten Stunden unter dem Sattel entscheiden wesentlich über die weitere Entwicklung des Pferdes mit. Wir bieten euch die Möglichkeit, eure jungen Pferde mit uns zusammen auszubilden. Ihr seid aktiv an der Ausbildung beteiligt, lernt dabei, die entscheidenden Dinge zu beachten und umgeht so manches Risiko. In ähnlicher Weise gestaltet sich unser Angebot für Pferde mit spezifischen Problemen und Verhaltensstörungen. Hierzu bieten wir einen speziellen Kurs an, der für nicht oder noch nicht ausreichend angerittene Pferde bestimmt ist. Ganz ohne NHS-Vorkenntnisse geht das allerdings nur schwer, so dass ihr bereits vorab ein gewisses Basiswissen erlangt haben solltet (sonst sprengt es den Zeitrahmen). Junge Pferde oder „verrittene Pferde“, bei denen man noch mal von vorn anfangen sollte, lernen in sanften Schritten die Wandlung vom Fluchttier Pferd zum verlässlichen Reitpferd.

                                                                                     Muli-Kurs „Mulemanship“
Auch in Deutschland wächst die Zahl der Mulifreunde. Ähnlich wie in der Schweiz und in Frankreich finden mehr und mehr Menschen den Zugang zu den speziellen Tieren. Mulis sind zwar „halb Pferd“, doch ihr Verhalten und ihr Verständnis benötigen individueller Förderung. Ihr „Fluchtinstinkt“ sowie ihre daraus resultierenden Reaktionen unterscheiden sich mitunter gewaltig von dem der Pferde, und man wird ihnen nicht gerecht, wenn man dies im Training und Umgang nicht beachtet. Deshalb bieten wir euch die Möglichkeit, bei uns (oder bei euch zuhause) die Silversand-Philosophie speziell für Mulis zu erlernen.
Zur Zeit arbeiten wir mit zwei Mulis und deren Besitzern in Kursform zusammen, sowie mit einem Muli und dessen Besitzerin im Wochenrhythmus – mit beachtlichem Erfolg.