Silversand Horsemanship –
Grundlagen II
Hier sind vor allem Reiter und Pferdebesitzer angesprochen, die schon
Vorkenntnisse im NHS haben. Egal, ob ihr bei uns oder Kollegen gelernt
habt, eure Pferde sollten mit den im Kurs NHS-Grundlagen I-Kurs
beschriebenen Ausbildungsstoff halbwegs vertraut sein – auch wenn
vielleicht noch nicht alles perfekt klappt. Wir verfeinern die erlernte
Bodenarbeit, fangen an zu gymnastizieren und werden vermehrt auf dem
Pferd agieren.
Am Boden:
Logiertechniken: erstes Biegen und Gymnastizieren bis hin zu Übungen auf
verschiedenen Hufschlägen; erste Seitengänge; erste Übungen in der
„Freien Arbeit“ (Liberty); eventuell Verladetraining.
Im Sattel:
Verfeinerte Zügel- und Körperhilfen für das Reiten; welcher Zügel in
welcher Position bewirkt was?; Reiten mit einem sowie zwei Zügeln im
Zusammenspiel mit Gewichts- und Schenkelhilfen.
Egal, ob ihr in Richtung Dressur, Western oder eine andere Reitweise
tendiert, hier legen wir den Grundstein für ein erfolgreiches
Miteinander. Erste Schritte im Biegen und Dehnen erhöhen dabei die
Rittigkeit der Pferde.
NHS Advanced – Vom
Knotenhalfter zu Trense
In erster Linie geht es um die Verfeinerung des bereits Erlernten. Die
Übungen beziehen sich nun sehr individuell auf das jeweilige
Pferd-Reiter-Paar. Viele Übungen auf verschiedenen Hufschlägen, einige
Tipps zur Geschwindigkeitskontrolle sowie das Kommunizieren aus den
verschiedensten Positionen heraus, sind die Schwerpunkte in der
Bodenarbeit. Deren Elemente finden sich später im Sattel wieder. Der
Übergang vom Knotenhalfter zur Trense sowie das Verfeinern der
Freiheitsarbeit werden ebenso vermittelt. Freizeitreiter, die viel mit Knotenhalfter unterwegs sind, ihr Pferd in
dessen Möglichkeiten aber trotzdem umfassend fördern möchten, sind hier
besonders angesprochen. Altklassische Grundsätze zur Gesunderhaltung
unserer tierischen Partner gelten auch heute noch. Egal, welchen
Ausbildungsstand ihr habt oder anstrebt, das Pferd sollte so bewegt
werden, das es sich nicht in Rücken, Genick oder Beinen schadet. Daher
ist es uns wichtig, schon frühzeitig mit entsprechenden Techniken und
Übungen den gesunden Muskelaufbau des Pferdes zu fördern.
Jungpferdetraining
Wohl jeder Reiter träumt davon, sein eigenes junges Pferd zu trainieren.
Aber gerade die ersten Stunden unter dem Sattel entscheiden wesentlich
über die weitere Entwicklung des Pferdes mit. Wir bieten euch die
Möglichkeit, eure jungen Pferde mit uns zusammen auszubilden. Ihr seid
aktiv an der Ausbildung beteiligt, lernt dabei, die entscheidenden Dinge
zu beachten und umgeht so manches Risiko. In ähnlicher Weise gestaltet sich unser Angebot für Pferde mit
spezifischen Problemen und Verhaltensstörungen. Hierzu bieten wir einen speziellen Kurs an, der für nicht oder noch
nicht ausreichend angerittene Pferde bestimmt ist. Ganz ohne
NHS-Vorkenntnisse geht das allerdings nur schwer, so dass ihr bereits
vorab ein gewisses Basiswissen erlangt haben solltet (sonst sprengt es
den Zeitrahmen). Junge Pferde oder „verrittene Pferde“, bei denen man noch mal von vorn
anfangen sollte, lernen in sanften Schritten die Wandlung vom Fluchttier
Pferd zum verlässlichen Reitpferd.
Muli-Kurs „Mulemanship“
Auch in Deutschland wächst die Zahl der Mulifreunde. Ähnlich wie in der
Schweiz und in Frankreich finden mehr und mehr Menschen den Zugang zu
den speziellen Tieren. Mulis sind zwar „halb Pferd“, doch ihr Verhalten
und ihr Verständnis benötigen individueller Förderung. Ihr
„Fluchtinstinkt“ sowie ihre daraus resultierenden Reaktionen
unterscheiden sich mitunter gewaltig von dem der Pferde, und man wird
ihnen nicht gerecht, wenn man dies im Training und Umgang nicht
beachtet. Deshalb bieten wir euch die Möglichkeit, bei uns (oder bei
euch zuhause) die Silversand-Philosophie speziell für Mulis zu erlernen.
Zur Zeit arbeiten wir mit zwei Mulis und deren Besitzern in Kursform
zusammen, sowie mit einem Muli und dessen Besitzerin im Wochenrhythmus –
mit beachtlichem Erfolg.
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